Ein Dach ist in der Kalkulation deutlich mehr als eine Dachfläche mit Holzanteil. Je nach Konstruktion, Geometrie und Ausführung entstehen sehr unterschiedliche Mengen, Arbeitszeiten und Kosten.
In dieser Deep-Dive-Folge des Vi BIM Podcasts sprechen Holger Schönemann und Sebastian Herwig über die Kalkulation von Dachstühlen und Zimmererleistungen. Dabei geht es um Pfetten, Sparren, Binder, Sichtdachstühle, Garagendachstühle, Kaltdächer, Dämmflächen, Glasdächer, Tonnendächer und komplexe Dachlandschaften.
Die Folge zeigt, warum eine präzise Dachkalkulation nur funktioniert, wenn das BIM-Modell nicht nur Flächen liefert, sondern auch konstruktive Zusammenhänge erkennt: Welche Bereiche liegen über dem Haus? Wo muss gedämmt werden? Welche Dachuntersichten sind sichtbar? Welche Dachlöcher, Gauben, Kehlen oder Quergiebel erhöhen den Aufwand?
In dieser Folge erfahren Sie:
✅ warum die konkrete Dachgeometrie wichtiger ist als der Name der Planungsfunktion
✅ welche Rolle Pfetten, Pfettenköpfe, Sparrenmaße und Achsabstände spielen
✅ wann Sparrendimensionierungen aus der Planung oder aus der Kalkulation übernommen werden
✅ wie Binderdach, Aufsatzbinder, Normaldachstuhl, Sichtdachstuhl und Garagendachstuhl unterschieden werden
✅ warum ein sehr flach geneigtes Steildach kalkulatorisch zur Decke werden kann
✅ wie Dämmflächen, Dachüberstände und sichtbare Dachuntersichten automatisch erkannt werden
✅ welche Besonderheiten Glasdächer, Wintergartendächer und Tonnendächer mitbringen
✅ warum Gauben, Quergiebel, Dachlöcher, Kehlen und steigende Firste die Komplexität erhöhen
✅ wie theoretische Dachelementierung und Groß- oder Kleinformatigkeit in die Preisbildung einfließen
Eine Folge für alle, die verstehen möchten, wie moderne Baukostenkalkulation komplexe Dachkonstruktionen nicht nur mengenmäßig erfasst, sondern bautechnisch und wirtschaftlich bewertet.
🎧 Jetzt ansehen und mehr über die Kalkulationslogik hinter Dachstuhl, Zimmererleistung und Dachgeometrie erfahen