Preisvolatilität bedeutet, dass sich Material-, Lohn- und Baupreise schneller oder stärker verändern als gewohnt. In Vi Kalk werden solche Preisbewegungen über geprüfte Preisstände, gezielte Preispflege, Projektaktualisierung, Neuberechnung und nachvollziehbare Dokumentation abgebildet.
Die Marktzahlen zeigen, warum Preisstände aktiv geprüft werden sollten. Die konkrete Kalkulation bleibt trotzdem projekt- und preislistenbezogen.
Ausgangspunkt ist die Frage, wie Vi Kalk bei stark schwankenden Baupreisen eingesetzt wird, ohne Preisänderungen nur pauschal am Endpreis zu korrigieren.
Versionsinformationen dienen als Nachweis dafür, welcher Kalkulations- und Preisstand für ein Angebot oder Projekt verwendet wurde.
Der Ablauf verbindet Preisimport, Protokollprüfung, Neuberechnung und Auswertung zu einem nachvollziehbaren Preisupdate im Projekt.
Die Versionsverwaltung in der Masterkalkulation macht Preisstände, Änderungsanlässe und spätere Projektinformationen nachvollziehbar.
Gut formulierte Versionsinformationen erleichtern spätere Auswertungen und helfen, betroffene Projekte gezielt zu identifizieren.
Der Preisimport aktualisiert bestehende Kalkulationsprojekte auf Basis der Masterkalkulation oder eines geeigneten Vergleichsprojekts.
Der Importumfang entscheidet, ob nur Positionspreise oder zusätzlich Historie, Materialpreise, Lohnpreise und Stücklistendaten übernommen werden.
Nach dem Import stehen Protokollkontrolle, Auswertung der Preisänderungen und die Neuberechnung des Projekts im Mittelpunkt.
Direkte Projekteingriffe ermöglichen schnelle Anpassungen, etwa über Rabatte oder Aufschläge auf den Bruttoverkaufspreis.
Positionspreise, Materialpreise und Lohngruppen können im Projekt gezielt bearbeitet werden, wenn die Änderung nur für dieses Projekt gelten soll.
Der Preispflegeassistent bündelt größere projektbezogene Preisänderungen und reduziert den manuellen Aufwand bei vielen Positionen.
Aufschlagsschemen und Teuerungszuschläge steuern die Verkaufspreisbildung im konkreten Projekt und müssen zur aktuellen Preisstrategie passen.
Aufschlagsänderungen wirken anders als ein Preisimport, weil sie die Verkaufskalkulation beeinflussen und nicht die gepflegten Einkaufspreise ersetzen.
Für seltene oder kurzfristig geänderte Ausführungen gibt es zwei pragmatische Wege: vorhandene Positionen projektbezogen umwidmen oder Sonderpositionen ergänzen.
Bei abweichenden Ausführungen müssen neben dem Preis auch Stücklisten, Zeiten, Materialien und zugekaufte Leistungen zusammenpassen.
Bodentiefe oder besonders hohe Elemente können kalkulatorisch über hinterlegte Standardgrößen und passende Zuschlagspositionen abgebildet werden.
Die technische Sonderlogik funktioniert nur sauber, wenn die passenden Zuschlagspositionen fachlich und preislich zum Branchenmodell passen.
Für ältere Projektstände, Angebote vor Freigabe und Planungsaufträge vor Vertragsabschluss.
Druckhinweis: Der Druckbutton gibt nur die Checkliste aus. Diese Checkliste dient als Vorlage und sollte ggf. an Ihren Workflow angepasst werden.