Der BLB-Vergleich kann genutzt werden, um Preisbestandteile stärker im Angebot sichtbar zu machen und spätere Gespräche über Preisänderungen vorzubereiten.
- Die Funktion setzt eine gedruckte Baubeschreibung und eine projektbezogene Leistungszusammenstellung voraus.
- Die Leistungszusammenstellung konkretisiert, was in der Baubeschreibung offen bleibt.
- Für Tests kann die Ausgabevariante BLB-Vergleich projektbezogen aktiviert werden.
- Die erhöhte Transparenz dient der Kommunikation, nicht der automatischen rechtlichen Durchsetzung späterer Preisänderungen.
Im BLB-Vergleich wird sichtbar, was Standard, Alternative oder Option ist und welche Inhalte deshalb beschrieben werden müssen.
- Hauptpositionen gelten als Bestandteil der Baubeschreibung.
- Alternativpositionen ersetzen eine Standardleistung, Optionalpositionen kommen zusätzlich dazu.
- Wenn Positionen auf optional gesetzt werden, müssen sie im BLB-Vergleich beschrieben werden.
- Damit kann ein Angebot gezielt mehr Preisbestandteile zeigen, ohne jede Kalkulationslogik ungeordnet offenzulegen.
Raumbuchinhalte sind eine wichtige Ausnahme, weil ihre Bedeutung erst aus der Verwendung im konkreten Raum entsteht.
- Sanitär-, Elektro-, Wand- und Bodenbelagspositionen können nicht pauschal über dieselbe Logik transparent gemacht werden.
- Eine Steckdose, Fliese oder Dusche ist je nach Raum Standard oder Mehrleistung.
- Für solche Bereiche können Leistungspakete eine bessere Struktur bieten.
- Nach dem Umstellen auf Optionalpositionen entsteht eine andere Angebotsausgabe, die bewusst geprüft werden muss.
Die angepasste BLB-Vergleichsausgabe verschiebt viele bisher detaillierende Beschreibungen hinter den Gesamtpreis und ergänzt dort Preiswerte.
- Die Reportvorlage muss zur gewählten Transparenzlogik passen.
- Ein Grundpreis kann in dieser Variante missverständlich sein, wenn viele Inhalte hinter dem Preis ausgewiesen werden.
- Preisliche Zusammenfassungen zeigen, welche Ausführungen welche Beträge ausmachen.
- Interne Positionen oder nicht kundentaugliche Ausgaben müssen vor der Weitergabe geprüft werden.
Angebotstexte können viele Positionen zu verständlichen Preisblöcken bündeln oder bei Bedarf Einzelpositionen sichtbar lassen.
- Zuordnung zu Angebotstextgruppen entscheidet, ob Positionen einzeln oder zusammengefasst erscheinen.
- Ein Text wie Außenwand oder Fassade kann mehrere Positionen mit einem gemeinsamen Preis ausgeben.
- Nicht zugeordnete Positionen erscheinen stärker als Einzelausweisung.
- Der Detaillierungsgrad lässt sich dadurch zwischen verständlicher Zusammenfassung und maximaler Einzeltransparenz steuern.
Über Hauptpositionen, inaktive Texte und zugeordnete Angebotstexte wird gesteuert, welche Inhalte in der Ausgabe erscheinen.
- Nicht relevante Bereiche wie Bauzeitenplanung oder NF-Positionen können auf Hauptposition bleiben.
- Positionen können in bestehende Angebotstexte verschoben werden, um Einzelausweisungen zu vermeiden.
- Umgekehrt können Texte deaktiviert werden, wenn Einzelausweisung gewünscht ist.
- Die Methode verlangt eine bewusste redaktionelle Prüfung der Angebotsstruktur.
Veränderte Angebotslogik kann Textkonkurrenzen erzeugen, die aktiv entschieden werden müssen.
- Wenn eine Position mehreren Angebotstexten zugeordnet ist, muss eine passende Ausgabe gewählt werden.
- Das System zeigt solche Konflikte, damit die Ausgabe nicht zufällig entsteht.
- Die Struktur kann geklärt werden, indem Positionen eindeutiger Textgruppen zugewiesen werden.
- Erst nach dieser Prüfung ist die Ausgabe für Bauherren oder Vertrieb wirklich belastbar.
Mehr Preistransparenz im BLB-Vergleich verändert die eigentliche Funktion der Mehrpreisbildung und muss deshalb bewusst eingesetzt werden.
- Der klassische BLB-Vergleich bildet normalerweise Differenzpreise zwischen Standard und gewählter Ausführung.
- Wenn alles auf optional gestellt wird, wird stärker die gesamte berechnete Leistung sichtbar.
- Rabatte, Aufschläge und Eigenleistungen bleiben auch hier erklärungsbedürftig.
- Die Variante eignet sich als temporäre oder bewusst administrierte Transparenzausgabe, nicht als ungeprüfter Standard.