Die Bemusterung mit PDF-Dokumenten verbindet die Bedarfsanalyse beim Kunden mit der späteren Projektkalkulation. Kundenwünsche können außerhalb von Vi Kalk in einem strukturierten PDF erfasst werden und stehen anschließend als importierbare Grundlage für die Sonderausstattung im Kundenprojekt zur Verfügung.
Für Kalkulatoren und Einrichter ist dabei besonders wichtig, dass das PDF nicht als frei gestaltetes Formular verstanden wird. Die importierbaren Felder stammen aus der Kalkulation beziehungsweise aus der passenden VI-Report-Vorlage. Beim Import werden diese Felder wieder den bekannten Einstellungen der Sonderausstattung, den Voreinstellungen oder den vorbereiteten Vorlagen zugeordnet.
Damit eignet sich der Prozess vor allem für wiederkehrende Ausstattungsentscheidungen, Bemusterungsvarianten und Kundenwünsche, die im Vertrieb oder in der Fachberatung aufgenommen werden, später aber sauber und nachvollziehbar in der Kalkulation ankommen müssen. Nach dem Import bleibt eine fachliche Prüfung notwendig, weil das System nur bekannte und eindeutig zuordenbare Felder übernehmen kann.
Die passende PDF-Vorlage wird aus VI Report beziehungsweise aus der Kalkulation erzeugt und enthält nur die Felder, die im Prozess wirklich gesteuert werden sollen.
Der Fachberater erfasst die Wünsche des Bauinteressenten im PDF. Je nach Prozess kann das PDF leer sein oder bereits Standardwerte enthalten.
Der Import erfolgt in einem geöffneten Kundenprojekt. Aus der Masterkalkulation heraus ist der Import nicht der richtige Weg.
Nach dem Import werden Ereignisprotokoll, unbekannte Felder, nicht gefundene Werte und Historie geprüft. Namen und Auswahlwerte müssen zusammenpassen.
Erst nach der Prüfung wird berechnet und die passende Ausgabe erzeugt. So bleibt nachvollziehbar, welche Kundenwünsche in die Kalkulation eingeflossen sind.
Grundprinzip und Einsatz im Kundengespräch
Ausfüllbare PDF-Dokumente erfassen Bemusterungs- und Bedarfsinformationen außerhalb der Kalkulation und bereiten den späteren Import vor.
Import in das Kundenprojekt und Ereignisprotokoll
Der eigentliche Import erfolgt im geöffneten Kundenprojekt und zeigt den aktuellen Ablauf mit Auswahl der PDF-Datei, Import, Ereignisprotokoll und Kontrolle der übernommenen Einstellungen.
Berechnung und Ergebnis nach dem Import
Nach dem Import können Berechnung, Angebot und Baubeschreibung auf dem Stand der erfassten Kundenwünsche erzeugt werden.
VI-Report-Vorlagen einbinden und verstehen
Für Einrichter ist wichtig, woher die PDF-Dokumente kommen und wie sie in der Kalkulation bereitgestellt werden.
Felder in die PDF-Vorlage aufnehmen
Die PDF-Vorlage kann um Felder aus der Sonderausstattung erweitert werden, wenn diese im Kundendialog benötigt werden.
Voreinstellungen, Vorlagen und Weiterleitung
Neben einzelnen Sonderausstattungselementen können auch Voreinstellungen und Vorlagen für komplexe Einstellungssets genutzt werden.
Grenzen und technische Voraussetzungen
Der Import ist einfach bedienbar, setzt aber eine saubere technische Einrichtung der Vorlagen und Einstellungen voraus.
Der PDF-Import kann bei der Bemusterung mit PDF-Dokumenten sehr viel Arbeit sparen. Entscheidend ist aber, dass PDF, Kalkulation und Projektstand fachlich zusammenpassen.
Der Import gehört in ein konkretes Kundenprojekt. Die Einstellungen werden in die Sonderausstattung dieses Projekts übernommen.
Importiert werden nur Felder, die der Kalkulation bekannt sind. Frei ergänzte Kommentarfelder können im PDF hilfreich sein, steuern aber keine Sonderausstattung.
Geänderte Namen, Voreinstellungen, Vorlagen, Gruppen oder Auswahlwerte können dazu führen, dass Werte nicht gefunden werden. Im Umlauf befindliche PDFs müssen deshalb aktualisiert werden.
Nach dem Import müssen Meldungen gelesen werden. Optional können auch nicht ausgefüllte oder unbekannte Felder protokolliert werden.
Die Historie zeigt, welche PDF-Importe im Projekt bereits erfolgt sind und welche Änderungswünsche übernommen wurden.
Bei firmenspezifisch angepassten Kalkulationen sollten Vorlagen, Voreinstellungen und Weiterleitungen vor dem produktiven Einsatz an Beispielprojekten getestet werden.