Die Änderungen betreffen ab der Version 23 Planungen im EFH-Bereich, insbesondere Projekte im Bauhausstil und Mehrfamilienhäuser. Bei diesen Planungen werden oftmals Teilunterkellerungen benötigt. Die Kalkulationsänderungen betreffen die Erkennung von Bodenplatten und von auskragenden Decken. Für die Erläuterung wird auf eine Planung mit einer sehr großen Auskragung Bezug genommen. Bisher (bis Version 22) wurden solche Auskragungen als Decke mit Dämmung/Perimeterdämmung und je nach Einstellung auch Streifenfundamente kalkuliert. Ab einer bestimmten Größe werden solche Auskragungen als Bodenplatte ausgeführt, mit geringen preislichen Abweichungen. Die Veränderungen in der Kalkulation betreffen die Branchenmodelle MASSIV und HOLZ. Auskragungen größer 30m² werden als Bodenplatten kalkuliert. Dafür werden andere Positionen, wie z.B. für die Erdarbeiten verwendet. Die relevanten Parameter werden über die Festwertliste eingestellt. Es gibt in beiden Branchenmodellen einen neuen Festwert "Auskragung Bodenplatte" (30m²). Viele Positionen verwenden diesen Festwert (Decken, Dämmung, Erdarbeiten, etc.). Die Sonderauststattung kann als Checkliste dienen, d.h. nur in der Planung vorhandene Sachverhalte können eingestellt werden. Dies gilt z.B. für das Auswahldatenelement "Streifenfundamente - frostfrei für nicht unterkellerte Auskragungen" - es wird nur bei Auskragungen kleiner 30m² angezeigt. Der Festwert kann im Projekt geändert werden (analog der Masterkalkulation). Isokörbe für den Übergang zwischen Bodenplatte und Decke können in der Sonderausstattung zusätzlich erfasst werden. Von den Arbeitskreisen, mit denen die Änderungen abgestimmt wurden, wird die kalkulatorische Auswirkung als gering eingeschätzt. Das bedeutet, daß ein Nachrüsten alter Kalkulationen zu diesem Thema nur dann erfolgen muss, wenn diese Planungskonstellation öfter auftritt. Dieses Nachrüsten sollte mit Unterstützung eines Coaches vorgenommen werden.